9000 Fans feierten mit Joe Bonamassa »Muddy Wolf At Red Rocks«. Es war ein zweieinhalbstündiges Konzert, in dem Gitarrist Bonamassa die historischen Blues-Vorbilder mit satter Bläser-Verstärkung hochleben ließ. Blu-ray und DVD enthalten darüber hinaus ca. 90 Minuten Dokumentation dessen, was hinter der Bühne geschah, eine Foto-Galerie, historische Filmdokumente über Muddy Waters und Howlin’ Wolf sowie einen Film über die Reise von Bonamassa mit Produzent Kevin Shirley ins Mississippi Delta.
»Muddy Wolf At Red Rocks« bildet zudem den Anfang einer Konzertreihe, mit der Joe Bonamassa seine Vorbilder ehren möchte. Dazu spielt er mit einer anderen Band als sonst und erweitert seine Blues-Palette um neues Material. Howlin’ Wolf und Muddy Waters waren bedeutende Leitfiguren des Chicago Blues. Charakteristisch für Howlin’ Wolf war seine tiefe, kratzige Stimme. Muddy Waters gilt gar als der Vater des modernen Chicago-Blues, der wiederum den Boom des British Blues auslöste. Hier schließt sich der Kreis, denn der British Blues ist eine prägende Komponente des Schaffens von Bonamassa.
Beim Konzert »Muddy Wolf At Red Rocks« spielte Joe Bonamassa mit seinen Musikern je ein 30-minütiges Set aus dem Werk von Howlin’ Wolf und Muddy Waters sowie eine halbe Stunde aus seinem eigenen Repertoire. Zur Band dieses Events gehörten Anton Fig (Schlagzeug), Michael Rhodes (Bass), Reese Wynans (Klavier, Hammondorgel), Lee Thornburg (Trompete, Bläser-Arrangements), Ron Dziubla (Saxofon), Nick Lane (Posaune), Mike Henderson (Mundharmonika) und Kirk Fletcher (Gitarre).
Joe Bonamassa war von dem Konzert »Muddy Wolf« selbst überwältigt. Er sagt, es sei das Konzert seines Lebens gewesen und das größte Publikum, vor dem er jemals gespielt habe. Das Live-Album und die Video-Dokumentation des Events zeige ihn dabei, wie er Musik spiele, die er immer schon liebte und in die er sich dort noch mehr verliebt habe.
Wer wissen möchte, wie das Blues-Herz von Joe Bonamassa schlägt, darf »Muddy Wolf At Red Rocks« nicht verpassen.