2011 Music Club/Demon
Kommt im Slipcase
Mit 8-seitigem Booklet
alles fast wie neu
Tim Buckleys Vermächtnis: Erinnerungen an einen tragisch gefallenen Engel.
Inzwischen nahezu in Vergessenheit geraten ist Tim Buckley, der 1975 mit 28 Jahren an einer fälschlich für Kokain gehaltenen Überdosis Heroin verstarb. Selbst in seiner US-Heimat wurde der Singer/Songwriter immer nur als Geheimtipp gehandelt, jüngere Generationen kennen ihn bestenfalls als Vater von Jeff Buckley, der ebenfalls verfrüht starb.
An den Sänger, Songschreiber und Gitarristen erinnern nun gleich drei Editionen, die vor allem Buckleys Wandlungsfähigkeit unterstreichen. Mit jedem seiner neun Studioalben vertiefte er sich in ein anderes Genre, wie das mit 34 Tracks bestückte Doppel-CD-Set STAR-SAILOR: THE ANTHOLOGY eindrucksvoll illustriert: von introspektivem Folk über Avantgarde, Experiment und Jazz bis hin zu Westcoast-Funk. Der Clou: Das aus vertragsrechtlichen Gründen derzeit nicht auf CD erhältliche sechste Werk STARSAILOR von 1970 ist hier zumindest in Auszügen zu hören.