JukeJoint500 Veröffentlichung
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Die Too Bad Jims verdanken ihren Namen dem wegweisenden Fat-Possum-Album „Too Bad Jim“ des einflussreichen Bluesmusikers R.L. Burnside. Die Band aus Brighton/UK spielt eine raue, energiegeladene Mischung aus North-Mississippi-Hill-Country-Blues und Boogie.
Alles begann als lockere Zusammenarbeit der beiden erfahrenen und mehrfach preisgekrönten Musiker Little Victor und Son Jack Jr. - kurz darauf komplettierte Nick Simonon (Bruder von Paul Simonon von The Clash) am Schlagzeug das Trio – und von da an ging es richtig los!
Ihre einzigartige Kombination aus rauem, ungeschliffenem Gesang, minimalistischen E-Gitarren, schneidendem Bottleneck-Solo und einem stark rhythmischen Groove erzeugt einen hypnotischen, rohen und erdigen Sound, typisch für eine Juke Joint in den Bergen von North Mississippi.
Sowohl Son Jack Jr. als auch Little Victor sind in England gestrandete US Amerikaner, die schon mit Legenden wie RL Burnside, Robert Belfour, Jessie Mae Hemphill und vielen anderen Künstlern aus der Gegend um Memphis und Nord-Mississippi auftraten. Burnside & Co. galten früher eher als „Hinterwäldlerkünstler“, die mittlerweile aber ihren verdienten Platz in der Geschichte des Blues fanden.
Das ist kein langweiliger “I woke up this morning” Blues-nach-Nummern, sondern ein echter Tritt in den Arsch. Das haben schon viele Konzert- und Festivalbesucher am eigenen Leib erfahren.
„A tribute to RL Burnside“ heißt es im Untertitel das ist schon im Bandnamen erkennbar, benannt nach einem Burnside-Album. Erst recht im Sound, minimalistisch in fast jeder Beziehung, der folgerichtig ziemlich pur, kompromisslos und mit jeder Menge Herzblut den Trademark-Stil von RL belehnt, North Mississippi Hill Country Blues. Das Trio besteht aus zwei Amerikanern (Little Victor, der selbst mit Burnside spielte und Son Jack Jr., beide mit diversen Blues-Awards während ihrer Laufbahn versehen) und einem Engländer (Nick Simonon, Bruder des Clash-Drummers). 2 Gitarren und Drums, 2 singen. Klar, das ist alles andere als neu, mir egal, es klingt ähnlich geil wie der Meister selbst (von dem alle Songs stammen, einige sind von ihm adaptierte Traditionals). Die Gitarren angemessen roh, ziemlich scharf, verzerrt (sogar teils die Vocals), repetitiv, riff-betont, dazu mehrfach einfach großartige durchschlagskräftige Slide-Features (gern schön aufheulend), alles vollkommen straight und mit Vorliebe in schnellen Tempi, rhythmisch so einfach wie packend. Nur zweimal wird´s ein bisschen ruhiger, zwischendurch sind auch mal 50er Chicago Blues-Tendenzen hörbar. Empfehlung! (detlev von duhn)
"...absolutely scorching..." (Living Blues Magazine)
“A remarkable three-piece ... they represent the real essence of blues music, unfiltered and immediate" (Blues Matters Magazine)
“...relentlessly upbeat..." (Blues Blast Magazine USA)
"The Too Bad Jims give the slogan `keeping the blues alive´ fresh meaning" (Blues Roadhouse)
"...A timely reminder of how good Mississippi blues can be" (Blues in Britain)